Wärme, Tiefe und ein Hauch Rebellion
Würzig. Verführerisch. Unverkennbar. Wie Zimt in Parfum Erinnerungen weckt – und moderne Düfte mit Feuer veredelt.
Kaum eine Duftnote verbindet so viele Erinnerungen wie Zimt. An Winter und Geborgenheit. An Gebäck, Wärme, Nähe. Doch Zimt ist mehr als nur süß: In Parfum entfaltet er eine würzige Tiefe, die verführerisch wirkt – und manchmal fast rebellisch.
Der Charakter des Zimts
Je nach Herkunft entfaltet Zimt unterschiedliche Facetten. Ceylon-Zimt duftet feiner und eleganter, während Cassia-Zimt intensiver, beinahe brennend wirkt. In der Parfümerie kommt meist die wärmere Cassia-Note zum Einsatz – kraftvoll, dunkel, ein wenig wild.
Als Herznote sorgt Zimt für Tiefe und Würze, besonders in orientalischen oder gourmandigen Kompositionen. In Kombination mit Vanille, Tonkabohne oder Amber entsteht ein süchtig machender Akkord – sinnlich und charaktervoll.
Zimt ist kein Duft für Nebenrollen
Wer Zimt trägt, will Präsenz. Die Note passt zu Menschen, die Wärme ausstrahlen, aber auch Kante zeigen. Besonders im Herbst und Winter entfaltet sie ihre ganze Kraft – als Umarmung in Duftform. Doch auch in Sommerdüften, kombiniert mit zitrischen oder holzigen Elementen, kann Zimt überraschend modern wirken.
In Unisex- und Herrendüften bringt Zimt Energie, Würze und Tiefe – ohne ins Süße abzudriften. Er bleibt markant, eigenständig, erinnerungswürdig.
💡 Profi-Tipp:
Du willst Zimt ausprobieren, aber ohne zu dominieren? Achte auf Düfte, in denen Zimt mit Leder, Weihrauch oder Mandarine kombiniert wird. So entsteht ein ausbalancierter, raffinierter Akkord mit Charakter – ideal für besondere Anlässe oder kühle Tage.
*In Parfums wird Zimt meist synthetisch rekonstruiert – u. a. durch Zimtaldehyd. Das erlaubt eine kontrollierte Intensität und vermeidet hautreizende Effekte bei hoher Dosierung.


